Landesverband Hessen-Nassau e.V.

der Meerschweinchenfreunde Deutschland BD e.V.

Sommerfest 2003

 

Bericht von Gerlinde Grzech aus den Meerschweinchen-News 10/03

Noch halb verschlafen haben meine Partnerin Tanja und ich mit unseren Schweinchen frühmorgens um 6:00 Uhr die Anreise angetreten. Zu dem Zeitpunkt war es noch angenehm frisch draußen, was wir, vor allem im Hinblick auf unsere Tiere als wohltuend empfanden. Wir waren voller Vorfreude, nachdem das Sommerfest im vergangenen Jahr nicht statt gefunden hatte.

Bei unserer Ankunft fanden wir, wie immer, das uns schon von anderen Ausstellungen bekannte wohlgeordnete Chaos vor, obwohl zu erkennen war, dass viel weniger Aussteller als sonst anwesend waren. Die in der letzten Zeit herrschende Hitze hat doch mit Rücksicht auf die Tiere viele abgeschreckt, auszustellen. Dennoch war es schön, viele alte Bekannte wieder zu sehen.

Das Richten begann mit Verspätung. Unsere neuen Preisrichter Christian, Andreas und Nicole hatten gut zu tun, zumal sie außer den Glatthaar und Crested auch die Liebhabertiere gerichtet haben. Sie erledigten ihre Aufgabe hervorragend. Da es ein offenes Richten war, machte es mir besonders viel Spaß, wieder ein bißchen Mäuschen zu spielen, denn man lernt ja auch durch Zusehen.

Später beim Essen stellte es sich heraus, das sich dieses Mal wirklich viele an die Bitte der Festorganisatoren gehalten haben, Salat oder Kuchen mitzubringen, denn im Gegensatz zu dem Sommerfest vor zwei Jahren war von allem reichlich da. Einen Engpaß gab es nur bei den Grills, da kam es doch wie immer zu Wartezeiten.

Leider hat die Hitze nicht nur viele Aussteller sondern auch viele Gäste davon abgehalten, zum Sommerfest zu kommen. Insgesamt waren es über den Tag verteilt nur cirka 150 "Gäste", während es vor zwei Jahren etwa doppelt so viele waren.

Bei der Preisverleihung konnten, da cirka ein Drittel der Ausstellungstiere abwesend waren, nicht alle Preise vergeben werden, da nicht alle Klassen besetzt waren.

Tanja war so vollkommen fassungslos, dass eines ihrer Tiere sich plaziert hatte, dass Philipp sie dazu auffordern musste, mehr Begeisterung zu zeigen.

Der Abend verlief weiterhin sehr gemütlich. Für Tanja und mich gab es ein ganz neues Erlebnis, denn wir haben diesmal auf dem Schwarzacker gezeltet.

Am Sonntagmorgen war ich, gemeinsam mit enigen anderen, schon früh auf den Beinen. So konnten wir schon beizeiten mit dem Kaffeekochen beginnen. Dieses Mal fand das Brunchen erstmals auf dem Schwarzacker statt, und so begannen wir Frühaufsteher schon einmal mit dem Kuchen, der vom Vortag noch übrig war.

Später, als Philipp und die anderen mit den Frühstückszutaten kamen, waren die ersten schon satt. Wie immer war das Brunchen eine gemütliche Angelegenheit, bei der viel erzählt und gelacht wurde.

Später ging es dann ans Abbauen und Aufräumen. Da alle fleißig mithalfen, wurden wir beizeiten fertig, so dass hinterher noch eine Menge Zeit blieb, in der Sonne zu sitzten, zu reden und es sich gut gehenzu lassen.

Da wir erst spät abgeholt wurden, kamen Tanja und ich erst gegen 21.00 Uhr wieder zu Hause an. Insgesamt war das Sommerfest für mich wieder ein Wunderschönes Erlebnis und eine wahre Erholung vom Vorstandsstress.

Liebe Grüße Eure Gerlinde
(Klatschreporterin der Meerschweinchen-News)